Zum 75. Geburtstag würdigt Lauscha das Schaffen des Glaskünstlers Albrecht Greiner-Mai Wege eines lebenslang "Suchenden"

 VON THOMAS SCHWÄMMLEIN
LAUSCHA – Mit einem Rekordbesuch fiel am Sonntag der Startschuss für die neue Sonderausstellung zum Schaffen des Lauschaer Glaskünstlers Albrecht Greiner-Mai im Museum für Glaskunst.
Es war eng geworden, als die Zeit der Ausstellungseröffnung heranreichte. Der Anlass ließ dies bereits im Vorfeld ahnen, denn Albrecht Greiner-Mai ist einer der markanten Vertreter dessen, was man Lauschaer Glaskunst nennt. Zum 75. Geburtstag des in Lauscha lebenden Künstlers kann man nun im Museum einen sehr umfangreichen Querschnitt durch sein Schaffen besichtigen.

Die neue Ausstellung zeigt einen Teil dieser Wege und dieser neuen Techniken auf. Die Lauschaer setzen damit auch einen neuen Akzent für die weitere Profilierung des Museums. „Wir möchten künftig die Glaskunst wieder in den Vordergrund stellen“, bemerkte gegenüber Freies Wort Antje Vanhoefen, die das Museum in fachlichen Fragen berät.

 

Beides – Ausstellung wie Publikation – hatte am Sonntag Premiere und Greiner-Mai hatte alle Hände voll zu tun, den zahlreichen Autogrammwünschen nachzukommen. Er tat dies in der für den Menschen Greiner-Mai üblichen Sachlichkeit und Bescheidenheit.

Dankesworte des Künstlers an die Gestalter der Ausstellung und der Publikation

Die Werkausstellung zu Albrecht Greiner-Mais 75. Geburtstag war ein großer Erfolg, deshalb ging das Museum für Glaskunst mit den Werken von Albrecht Greiner-Mai "auf Tournee".

Erste Station war Erfurt.

Zweite Station war Weimar.
Im Gebäude der Thüringer Netkom GmbH ist die Ausstellung noch bis 13.12.2007 in der Schwanseestraße zu sehen.
Das Foto zeigt einen Ausschnitt dieser Ausstellung.

Dritte und vorerst letzte Station wird Schleusingen.
Der Künstlerhof "Roter Ochse"
Elisabethstraße 8-10
98553 Schleusingen
zeigt die Werke von Albrecht Greiner-Mai ab 15.12.2007
Ausstellungseröffnung: 15.12.07 19.00 Uhr.